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Montag, 1. Februar 2010

Ein Informant hat der deutschen Finanzverwaltung die Daten von 1500 Kapitalanlegern angeboten

Der Ankauf der Daten wird von Regierung und Oposition kontrovers diskutiert.
Bereits im Februar 2008 führte der Kauf von Datensätze über Steuersünderzu Ermittlungen gegen rund 700 Steuersünder.
Prominentestes "Opfer" der ehemalige Post-Chef Klaus Zumwinkel.

Jedoch wird ein Kauf von der CDU nicht grundsätzlich abgelehnt.

Omas oller Sparstrumpf

.... oder wie man Schwarzgeld richtig versteckt.

Wie sehen Sie das, liebe Leser? Soll der Staat Daten ankaufen, um Steuerflüchtlingen das Handwerk zu legen?

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Die alte Weisheit, „Geld mache zwar nicht glücklicher, aber man könne beruhigter schlafen“, gilt längst nicht mehr. Irgendwie ist man immer auf der Flucht.......
 Schade nur, dass man selbst nicht genügend verdient hat, um Schwarz- und anderes Geld in Lichtenstein oder der Schweiz gewinnbringend, am Fiskus vorbei, anlegen zu können. Da hat uns niemand gefragt.

Neiddebatte hin oder her, wer sich so dumm anstellt, dem geschieht es ganz recht, möchte man meinen – und ist froh, dass man nicht selbst zu jenen Bedauernswerten zählt, die demnächst unangenehme Post vom Finanzamt bekommen werden.
Reich sein kann manchmal ganz schön schwer sein.

Da lob ich mir doch jene Herrschaften, die, frei nach dem Motto  „Was kostet die Welt?“, in Saus und Braus lebend, mit ihrem Reichtum protzend, kein Hehl daraus machen.
Auf einen Nenner gebracht: „Eure Armut kotzt uns an!“ Da haben wir armen Würstchen doch wenigstens noch etwas zu staunen, die „Blöd“ etwas zu schreiben und alle sind zufrieden.

Was für ein Ärger. Hat die Krise nicht schon genug Anleger um ihr sauer Erspartes gebracht? Wo bloß hin mit all dem Geld, wenn die Auslandskonten nun auch schon nicht mehr sicher sind?
Wenn man mal einen Tipp geben darf: es bleibt noch Omas Methode, der gute alte Sparstrumpf oder das Kopfkissen.

Ihr Freddy Frosch

Ob die Regierung nun die ominösen Daten jener Steuersünder kaufen soll oder nicht, darüber zu spekulieren ist viel zu müßig.
Bevor die handeln, sollten es andere tun!
Einen Euro sollte es jedem Arbeitslosen Wert sein. Nicht nur um zu sehen, wer es sich alles leisten kann, nichts für den Staat zu leisten...
Damit könnte man, zugegebenermaßen, den teuersten, aber auch den größten und längsten Adventskalender erstellen. Der Eintrag in's Guinnessbuch wäre zudem gewiss.
Wie? Jeden Tag würde ein „Türchen geöffnet“ und ein weiterer Steuersünder der Öffentlichkeit präsentiert. 1500 Mal.
Das Zittern ginge um. Wer wird wohl der Nächste sein? Da könnten die Fallschirme schon mal knapp werden.

geschrieben von: Hellwach

 
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 Börde-Journal 
 Sonntag, 5. September 2010