|
Freitag, 19. Februar 2010 |
Scharfe Töne & deftige Speisen Börde-FDP lud zum politischen Aschermittwoch Landkreis. Der Einladung zum „Politischen Aschermittwoch“ der Börde-Liberalen, traditionsgemäß im Bottmersdorfer „Gasthof zum Osterberg“ abgehalten, waren auch diesmal wieder zahlreiche Parteifreunde gefolgt. Neben dem Bundestagsabgeordneten Jens Ackermann hatten im „Präsidium“ Platz genommen: der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Veit Wolpert, die Landtagsabgeordneten Lydia Hüskens, Lutz Franke und Johann Hauser, sowie Horst Rehberger, Ehrenvorsitzender des FDP-Landesverbandes und Wirtschaftsminister a.D.
Jens Ackermann, Johann Hauser, Lutz Franke, Veit Wolpert, Lydia Hüskens und Horst Rehberger (v.l.)Erwartungsgemäß durften sich die Gäste auf deftig herzhafte Aschemittwochsspeisen, wie Heringssalat, Pellkartoffeln, Gehacktesstippe und Grünkohl freuen, die die traditionellen scharfen Reden, wider dem politischen Gegener, würzen sollten, oder umgekehrt? Apropos scharf. Für den Beobachter ließ sich diesmal schon ein kleiner Unterschied fest stellen. Im vergangenen Jahr, die Liberalen befanden sich im Wahlkampf und der „Feind“ war noch klar definiert, da schlugen Jens Ackermann und Veit Wolpert weitaus schärfere Töne an - so jedenfalls hatte es den Anschein.
Fast unterhaltsamer dagegen war, was die zwei Toilettenfrauen – alias Anke Hartwig und Anke Lenhard - aus dem Reichstag zu berichten wussten. Denn es reicht nicht aus, sich in Ankündigungen von geplanten Gesetzen zu sonnen, deren Umsetzung derzeit noch in den Sternen steht. Auch ein Koalitionsvertrag ist „nur“ ein Stück Papier.
Politischer Aschermittwoch der Börde-FDP im „Gasthof zum Osterberg“ Für langjährige Parteizugehörgkeit geehrt wurden Eva Stroka (Wulferstedt) und Wolfgang Schüssler (Oschersleben). |
|
|
Mittwoch, 3. Februar 2010 |
Was machen unsere Abgeorneten im Bundestag ?? Was möchten Sie über ihre Arbeit wissen? Treten Sie in den öffentlichen Dialog mit ihnen.
Auf abgeordnetenwatch.de können Sie:
- Abgeordnete und Kandidaten öffentlich befragen - das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten nachverfolgen - die Nebentätigkeiten der Abgeordneten einsehen Die Abgeordneten für den Landkreis Börde - Jerichower Land sind: Jens Ackermann (FDP) Waltraud Wolff (SPD) Manfred Behrens (CDU) Im Dialog mit Politikern100-Tage-Bilanz - Grundstein für Politikwechsel ist gelegtWanzleben.Anlässlich der ersten 100 Tage der christlich-liberalen Koalition zieht der FDP-Bundestagsabgeordnete aus Wanzleben Jens ACKERMANN Bilanz:  Die christlich-liberale Koalition hat in den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit mit konsequentem Handeln dafür gesorgt, dass Deutschland gestärkt aus der Krise kommen kann. Keine neue Koalition zuvor war so schnell handlungsfähig wie die christlich-liberale. Wir haben den Grundstein für einen echten Politikwechsel gelegt. Die große Koalition hatte in den ersten 100 Tagen mit der drei Prozent Mehrwertsteuererhöhung den Stein zu einer Flut von Steuererhöhungen ins Rollen gebracht. 100 Tage christlich-liberale Koalition bedeuten für Arbeitnehmer und Familie mehr Netto vom Brutto. Wir haben in den ersten 100 Tagen allein Familien um 4,6 Milliarden Euro entlastet. Insgesamt wurden die Bürgerinnen und Bürger, die Familien und Unternehmen zum 01.01.2010 um 21 Milliarden Euro entlastet. Unternehmen wurden von steuerlichen Wachstumsbremsen befreit, für mehr Aufschwung und Beschäftigung. Mit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 18 Monate kommen Unternehmen auch in Sachsen-Anhalt ohne Entlassungen und den Abbau von Arbeitsplätzen durch die Krise. Zur Einkommenssicherung in der Landwirtschaft hat die Koalition Soforthilfen im Umfang von 750 Millionen Euro bereitgestellt. Die verlässliche Finanz- und Wirtschaftspolitik der Koalition schafft Vertrauen und Planungssicherheit bei Unternehmen wie Bürgern. Allein in diesem Jahr hat die christlich-liberale Koalition die Investitionen in Bildung und Forschung um 750 Millionen Euro erhöht. Bis 2013 werden zusätzlich 12 Milliarden Euro in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen investiert. Mit einer Bafög-Erhöhung und einem nationalen Stipendienprogramm machen wir Bildung unabhängiger vom Einkommen der Eltern und fördern die Aufstiegschancen durch Bildung. Die Verdreifachung des Schonvermögens von Hartz IV-Empfängern und die Entlastung von nahen Verwandten bei der Erbschaftssteuer sorgen für mehr Gerechtigkeit in Deutschland. Die Sozialsysteme wurden durch Zuschüsse des Bundes stabilisiert, trotz Wirtschafts- und Finanzkrise bleiben die Beiträge zur Sozialversicherung stabil. Und trotz dieser Entlastungen konnten wir die Neuverschuldung unter das von SPD-Finanzminister Steinbrück geplante Maß drücken. Mit einem neuen Afghanistan-Konzept und der Stärkung des zivilen Aufbaus hat die Koalition die Perspektive für einen Abzug gelegt. Die Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung soll ab 2011 beginnen und bis 2014 vollständig erfolgt sein. Auf Drängen der FDP wird der Einsatz der deutschen Marine vor der Küste Libanons zur Jahresmitte beendet. Trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten und demokratischer Debatten in der Sache hat die christlich-liberale Koalition in den ersten Tagen ihre Handlungsfähigkeit bewiesen. Gemeinsam wollen CDU/CSU und FDP Deutschland politisch erneuern und den Bürgerinnen und Bürgern mehr Gestaltungsraum eröffnen. Jens Ackermann ist Obmann der FDP im Tourismusausschuss und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit |
|
|
Montag, 1. Februar 2010 |
Omas oller Sparstrumpf.... oder wie man Schwarzgeld richtig versteckt.Wie sehen Sie das, liebe Leser? Soll der Staat Daten ankaufen, um Steuerflüchtlingen das Handwerk zu legen?
Schreiben Sie Ihre Meinung an das
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Die alte Weisheit, „Geld mache zwar nicht glücklicher, aber man könne beruhigter schlafen“, gilt längst nicht mehr. Irgendwie ist man immer auf der Flucht.......  Schade nur, dass man selbst nicht genügend verdient hat, um Schwarz- und anderes Geld in Lichtenstein oder der Schweiz gewinnbringend, am Fiskus vorbei, anlegen zu können. Da hat uns niemand gefragt. Neiddebatte hin oder her, wer sich so dumm anstellt, dem geschieht es ganz recht, möchte man meinen – und ist froh, dass man nicht selbst zu jenen Bedauernswerten zählt, die demnächst unangenehme Post vom Finanzamt bekommen werden. Reich sein kann manchmal ganz schön schwer sein. Da lob ich mir doch jene Herrschaften, die, frei nach dem Motto  „Was kostet die Welt?“, in Saus und Braus lebend, mit ihrem Reichtum protzend, kein Hehl daraus machen. Auf einen Nenner gebracht: „Eure Armut kotzt uns an!“ Da haben wir armen Würstchen doch wenigstens noch etwas zu staunen, die „Blöd“ etwas zu schreiben und alle sind zufrieden. Was für ein Ärger. Hat die Krise nicht schon genug Anleger um ihr sauer Erspartes gebracht? Wo bloß hin mit all dem Geld, wenn die Auslandskonten nun auch schon nicht mehr sicher sind? Wenn man mal einen Tipp geben darf: es bleibt noch Omas Methode, der gute alte Sparstrumpf oder das Kopfkissen. Ihr Freddy Frosch Ob die Regierung nun die ominösen Daten jener Steuersünder kaufen soll oder nicht, darüber zu spekulieren ist viel zu müßig. Bevor die handeln, sollten es andere tun! Einen Euro sollte es jedem Arbeitslosen Wert sein. Nicht nur um zu sehen, wer es sich alles leisten kann, nichts für den Staat zu leisten... Damit könnte man, zugegebenermaßen, den teuersten, aber auch den größten und längsten Adventskalender erstellen. Der Eintrag in's Guinnessbuch wäre zudem gewiss. Wie? Jeden Tag würde ein „Türchen geöffnet“ und ein weiterer Steuersünder der Öffentlichkeit präsentiert. 1500 Mal. Das Zittern ginge um. Wer wird wohl der Nächste sein? Da könnten die Fallschirme schon mal knapp werden.
geschrieben von: Hellwach |
|
|
Mittwoch, 14. Oktober 2009 |
Programme müssen auf den Prüfstand Diskussion zur EU-Agrarpolitik: regionalen Märkte weiter entwickeln Oscherseben. „ Die Europäische Umwelt- und Agrarpolitik und ihre Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Verbraucher in Sachsen- Anhalt“, so lautete das Thema des Diskussionsforum am Montagabend im Oscherslebener Gasthof „Schondelmaier. Ziel der Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung war es, mit Bauern der Region die europäische Umwelt- und Agrarpolitik zu analysieren, diskutieren und hinterfragen.
Als Gesprächspartner standen Dr. Hermann Onko Aeikens ( Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt SA), Horst Saage (1. Vizepräsident des Landesbauernverband SA) und Christfried Boelter (Team Europe Deutschland) zur Verfügung.
Horst Saage (v.l.), Dr. Hermann Onko Aeikens, Gabriele Brakebusch als Moderatorin und Christfried Boelter „Die Landwirte sind den Wechselwirkungen des Marktes mehr denn je ausgesetzt“, erklärte Hermann Onko Aeikens. Die Direktzahlungen sieht er Aeikens „als Instrument, um das auszugleichen, was die Landwirte leisten, um sie an der allgemeinen Entwicklung teilhaben zu lassen.“ Für ihn stelle sich jedoch die Frage, ob die EU-Politik so weit vergemeinschaftlicht werden soll und könne, zumal sie zusätzlichen bürokratischen Ballast berge. Dem Trend zur Zentralisierung der Umweltpolitik steht auch Aeikens skeptisch gegenüber. „Für die Entwicklung des ländlichen Raumes in Sachen-Anhalt spielt die EU eine wesentliche Rolle. Doch es hängt viel von den Menschen in den Dörfern ab, denen man nichts überstülpen darf“.
Horst Saage, der selbst 2500 Hektar bewirtschaftet, kennt die Probleme der Bauern nur zu gut. „Der Verband hält die gemeinsame Politik für unverzichtbar, für die Verbraucher bringe sie eine Bereicherung des Angebots.“ Saage stellte klar: „Wir benötigen Planungssicherheit, das bedeutet langfristige Verträge“. Zugleich sprach er sich für den Quotenausstieg und für die Ware-Geld-Beziehung aus. Erschwerend komme hinzu, „dass die Landwirte unter dem Vedrängungswettbewerb des Einzelhandels leiden“.
 Boelter, ehemals evangelischer Pfarrer im Grenzgebiet, sieht Europa „als ein Projekt, den Frieden zu erhalten.“ Sprach davon, dass die Krise vielen die Augen geöffnet habe. „Wir müssen vorsichtiger und nachhaltiger mit den uns anvertrauten Ressourcen umgehen“, so Boelter. Er sprach zudem davon, „die kulturellen Dimensionen des ländlichen Raumes nicht zu vergessen. Die gesellschaftliche Anerkennung fehle, der Preisverfall sei eine Missachtung der Arbeit der Bauern. Dr. Wolfgang Nehring (Foto r.), Landwirt im Bördekreis, stellte die Frage in den Raum, „ob und wie die Europapolitik in der Lage ist, die regionalen Märkte weiter zu entwickeln, die ebenso wichtig wie die globalen sind.“ Frau Osterburg: „Wir müssen uns klar sein, Landwirtschaft kostet auch Geld. Meine Sorge ist, dass unsere Politiker nur Augenwischerei betreiben. Die Programme müssen aus betriebswirtschaftlicher Sicht überprüft werden.“ Die Meinung des Publikums: die Landwirtschaft und ihre Menschen, sie werden benötigt. Doch müsse man - mehr als bisher - den den Blick dorthin richten. Hermann Onko Aeikens als designierter Landwirtschaftsminister des Landes Sachen-Anhalt nahm die Anregungen für seine zukünftige Arbeit mit nach Magdeburg. |
|
|
Freitag, 4. September 2009 |
Achtung Satire !! Viel Spass mit der Apfelfront, weitere Informationen ApfelfrontDort findet ihr auch noch eine Reihe anderer Video-Clips ;-) 1. Keine Überfremdung des deutschen Obstbestandes mehr! In der Vergangenheit wurden rein deutsche Obstsorten wieder und wieder durch das Aufpropfen fremder Arten verunreinigt. Schluss damit! 2. Südfrüchte raus! Es kann nicht angehen, dass deutsche Kinder mit Bananen und Apfelsinen aufwachsen und den Nährwert eines guten deutschen Apfels oder einer reinen saftigen Birne nicht mehr zu schätzen wissen. Deshalb: Grenzen dicht für Fremdobst! 3. Weg mit faulem Fallobst! Unter unseren deutschen Bäumen lungert immer mehr faules Fallobst herum. Egal, ob es ehedem an deutschen Bäumen hing, muss es endlich einer der Volksgemeinschaft nützlichen Verwendung zugeführt werden. Macht Fallobst zu Mus! |
|
|