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Existenzgründer PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 28. März 2010
Gaumenfreuden in gepflegtem Ambiente
Zweite Berufsausbildung legte Grundlage zum Weg in die Selbständigkeit
Landkreis.   Unter dem Motto: „Gaumenfreuden und gepflegtes Ambiente“ eröffnete Fabian Galle direkt am MediCenter in der Kreisstadt Haldensleben sein „Café & Restaurant Pharmacy“. Damit erfüllte er sich seinen Traum von der Selbstständigkeit. Die Geschäftsgrundlage schuf sich Fabian Galle mit seiner zweiten Berufsausbildung zum Hotelfachmann. Im Auftrage des ego.-Pilotennetzwerkes Sachsen-Anhalt wurde Fabian Galle kürzlich als Existenzgründer des Monats März 2010 in Sachsen-Anhalt geehrt.
Fabian Galle (2. v. r.) ist Existenzgründer des Monats März 2010.
Im Zuge seines Berufsabschlusses konnte Fabian Galle das für seine Zwecke ausgezeichnet geeignete, gläserne Objekt am Medi-Center anmieten. Auf allen Schritten in die Selbstständigkeit wurde er durch die bei der Kreiswirtschaftsförderung arbeitende ego.-Pilotin Astrid Claus letztendlich auch zu konzeptionellen Fragen, zur Ertragsvorschau und zur Finanzierung des Vorhabens über ein KfW-StartGeld der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beraten.

Mit großer Unterstützung der Familie und nach Realisierung der erforderlichen Umbauten wurde die für 60 Gäste konzipierte Gastlichkeit im Juni 2009 eröffnet.

Heute kann Fabian Galle auf eine solide Stamm- und eine umfangreiche Laufkundschaft bauen.
Sein Angebot beschränkt sich nicht nur auf Frühstück und Mittag. Es werden Feiern in den eigenen Räumlichkeiten ausgerichtet, wer einen Partyservice für zu Hause benötigt ist an der richtigen Adresse. Frischer selbst gebackener Kuchen zur Kaffeezeit, auch zum Mitnehmen, runden die Palette der Angebote ab.
Mit der Existenzgründung wurden zwei Arbeitsplätze geschaffen, außerdem wird ein Lehrling ausgebildet. Seine betriebswirtschaftliche Kompetenz verbessert Fabian Galle im Rahmen eines bereits laufenden, unter Regie des Landkreises Börde organisierten, Existenzgründerseminars.


Weitere   ego.-Informationen  

 
Der Teich daheim PDF Drucken E-Mail
Montag, 29. Juni 2009
Wo der Traum von einer Oase sich erfüllt
Eckstein & Sommer lud zum Schwimmteichtag ein
Kleinalsleben.   Der Teich im eigenen Garten – der Traum vieler Eigenheimbesitzen – ist gar nicht so weit weg.
Die Firma Eckstein & Sommer, die sich in den vergangenen Jahren vermehrt auf den Garten- und Landschaftsbau spezialisiert hat, lud erst kürzlich wieder zum Schautag nach Kleinalsleben ein.
Besucher besichtigen den Schwimmteich  der Firma Eckstein & Sommer.
Interessierte konnten sich kürzlich in Kleinalsleben auf dem Gelände des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Eckstein & Sommer ein gelungenes Beispiel eines Schwimmteiches ansehen. „Wir haben das Know How und bieten unseren Kunden unser Wissen und unsere Technik an, mit der sich problemlos der Badeteich vor der eigenen Haustür verwirklichen lässt“, informierte Horst Eckstein.
„Zwei Diplomingenieure für Landschaftsarchitektur und Tiefbau, die über das nötige Fachwissen und die Erfahrung verfügen, sind kompetente Ansprechpartner für unsere Kunden“. Die Gartenteiche werden nach dem Teichmeistersytem mit biologischen Filtersystemen gebaut, die ein Garant für klares Wasser und optimalen Pflanzenwuchs sind.

 So kamen denn auch viele Neugierige und auch Kunden, um sich von den Mitarbeitern der Firma Eckstein & Sommer beraten zu lassen. Von der Beratung bis zur Fertigstellung des Schwimmteiches bekommt man bei Eckstein & Sommer alles aus einer Hand.

Eine kleine Oase aus Wasser und Grün, die sich harmonisch zwischen Garten und Haus einfügt und Platz und Gelegenheit zum Ausspannen bietet. Im eigenen Garten den Blick auf das Wasser genießen.

Zum Leistungsspektrum der Eckstein & Sommer zählen neben der Gestaltung von kompletten Außenanlagen die Dachbepflanzungen, Begrünungsarbeiten, Baumpflege, Grabgestaltung, Gehölz und Heckenschnitt u.v.m.

 Viele Referenzobjekte zeugen vom Können des 50-köpfigen Teams um Horst Eckstein.
Die Teilnahme an der Bundesgartenschau 1999 in Magdeburg wurde für die Firma zu einem der erfolgreichsten Geschäftsjahre. „Neben mehreren Medaillen des Zentralverbandes Gartenbau für Pflanzungen, Pflege und floristische Darbietungen, erhielten wir den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters der Stadt Magdeburg“, so Horst Eckstein.


Im Jahr 2003 beteiligte sich die Firma mit dem Bau der Themengärten „Wasser im Garten“ und „Heil- und Apothekergarten“ an der Gestaltung der Landesgartenschau Zeitz 2004.
Im Jahr 2006 war es der von Eckstein & Sommer geplante und gebaute „Bauerngarten“ für die Landesgartenschau in Wernigerode.

Weitere Informationen zum Schwimmteich
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Hintergründe PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 22. April 2009
Betrachtungen zur Finanzkrise
Globalisierung vs. Regionalisierung
Deutschland.   Die weltweite Finanzkrise macht auch vor Deutschland nicht halt.
Abgesehen von den tatsächlich betroffenen Branchen, ist die Krise für den kleinen Mann denn überhaupt spürbar? Die Frage wird der eine oder andere mit Sicherheit anders beantworten.
Doch wird nicht vieles einfach nur herbei geredet? Und: wo liegen die wirklichen Ursachen begründet?

Nähert man sich dieserr Frage, wird man nicht umhin kommen festzustellen, dass die globale Vernetzung der Finanzsysteme eine Rolle spielt – nicht umsonst sprechen wir ja von einer „weltweiten“ Finanzkrise.

Die Krise ist all gegenwärtig.
Der Blick zurück in die Geschichte mag dabei erhellend wirken.
In vergangenen Zeiten, als sich der Handel zwischen Städten und Ländern zu entwickeln begann, ahnte wohl niemand, wo dies alles einmal enden würde. Globalisierung ist das Stichwort.
Es ist der „Prozess, durch den Märkte und Produktion in verschiedenen Ländern immer mehr voneinander abhängig werden – dank der Dynamik des Handels mit Gütern und Dienstleistungen und durch die Bewegung von Kapital und Technologie.“ (Quelle: OECD).

Viele Güter werden in den westlichen Industrieländern kaum noch hergestellt, deren Produktion wurde nach China und in anderen Billiglohnländer ausgelagert. Natürlich um billiger produzieren zu können.
Denn: das kapitalistische System ist auf Gewinnmaximierung ausgerichtet und zwingt die Firmen dazu. Die Börsen, eigentlich sollten sie den Handel erleichtern, machten ihn aber immer undurchschaubarer. Spekulanten sahen ihre Chance, schnell und viel Geld zu verdienen.
Sie kauften und verkauften Waren, die sie nie physisch besaßen, mit Geld das sie ebenfalls nicht besaßen, alles auf dem Papier und im virtuellen Raum, und verdienten dabei. Mit dem Internetzeitalter ging dann alles noch viel schneller.
Bis, ja bis alles in sich zusámmen zu stürzen begann.


Weitere    Fakten, Hintergründe & Informationen    zur Finanzkrise
Und auf der Seite von Zeit ONLINE


Wie kommen wir da wieder heraus und wie können wir künftige Krisen vermeiden?
In dem wir uns vom weltweiten System unabhängig machen.
Wie das gehen soll? In diversen Regionen Deutschlands ist man bereits dazu über gegangen, regionales Geld einzuführen.


über das REGIO - Geld   lesen Sie mehr......


Übrigens: es gab bereits Ansätze für einen "Dritten Weg" zwischen sozialer Marktwirtschaft und liberalen Sozialismus, beschrieben von    Georg Blumenthal    in seinen Werken zur    Physiokratie

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Was ist das Geld noch wert?      Fotos: PIXELIO
 
Regionalgeld PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 21. April 2009
Taler, Taler, du musst wandern...
Der Urstromtaler - Regionalgeld für Sachsen - Anhalt
Die Finanzkrise überwinden, indem wir uns vom weltweiten Finanz-System unabhängiger machen. Ein Instrument dabei könnte die Einführung einer „regionalen“ Währung sein, wie es sie bereits in verschiedenen Regionen Deutschlands gibt.

Was ist Regiogeld

Regiogeld   ist eine Komplementärwährung und ergänzt den Euro um ein regionales Zahlungsmittel - meist in Form von Gutscheinen - und dient dem Gemeinwohl.

Die Vorteile:

    Es bindet die Kaufkraft an die Regionen, fördert die regionalen Unternehmen und stimuliert regionale Wirtschaftskreisläufe.
    Es erweitert die unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten um einen regionalen Markt und ist als Werkzeug zur Regionalentwicklung einsetzbar.
    Es hilft, regionale Produkte abzusetzen, neue Umsätze zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu schaffen.
    Regionales Wirtschaften verkürzt die Transportwege und schont die Umwelt.



Die Idee zum Regionalgeld kam in Deutschland vor rund fünf Jahren auf. Die ersten Versuche wurden in Bremen mit dem „Roland“ und in Bayern mit dem „Chiemgauer“ gestartet.

Mittlerweile gibt es in mehr als 30 deutschen Regionen Alternativgeld.
Am bekanntesten sind der Chiemgauer, den es seit 2003 gibt,

die Havelblüte (Potsdam & Umland),
der Urstromtaler (Sachsen-Anhalt) oder
der Sterntaler (Berchtesgadener Land)


Seit dem 3. Oktober 2004 ist in Sachsen-Anhalt der   UrstromTaler   im Umlauf.
Die Region des Urstromtalers ist mit einem ganzen Bundesland recht groß. Da die wirtschaftliche Situation in Sachsen-Anhalt sehr schwierig ist, schien diese Ausdehnung nötig, um Gewerbe zu vernetzen und funktionierende Wirtschaftskreisläufe zu schaffen.

Die Leistungsdeckung des Urstromtalers erwuchs aus dem Ziel, auch jene Menschen in die Wirtschaftsgemeinschaft zu integrieren, die kein oder nur wenig Geld zur Verfügung haben.



Wie bekomme ich UrstromTaler?

Was kann ich mit meinem REGIOgeld machen?

Bei wem kann ich die UrstomTaler wieder ausgeben?



Weitere Informationen


Regiogeld

10 Urstromtaler - Regio-Geld Sachsen-Anhalt.
 
Physikratie PDF Drucken E-Mail
Montag, 20. April 2009
"Die Befreiung von der Geld- und Zinswirtschaft" (Georg Blumenthal)
Dritter Weg zwischen sozialer Marktwirtschaft und liberalen Sozialismus
Deutschland.   Die Idee vom "anderen Geld" ist gar nicht so neu:
Silvio Gesell und Georg Blumenthal als Verfechter der    Physiokratie   warben bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mit Mustern eines "Grundbesitz-Ablösescheins" sowie "Physiokratischen Geldes", um sozialdemokratische Anhänger für die Anliegen und Ziele der physiokratischen Geld- und Bodenreform zu gewinnen

Mit der „Prinzipienerklärung der Physiokratie" propagierte Georg Blumenthal im Jahre 1912 den „Übergang zur natürlichen Wirtschaftsordnung mittels Reformgeld und Reformboden versus kapitalistischen Markt und marxistischer Staatswirtschaft, einen 'Dritten Weg' zwischen sozialer Marktwirtschaft und liberalem Sozialismus.“

Später wurde die Physiokratie durch den Ausdruck Freiwirtschaft ersetzt - aus Reformgeld wurde Freigeld - der Term Freiland wurde von Bodenreformern übernommen - mit dem Ziel Freiwirtschaft statt physiokratischer Ordnung.
1916 erschien die "Natürliche Wirtschaftsordnung mit Freiland und Freigeld" von Silvio Gesell in 4 Teilen in seinem Physiokratischen Verlag als Neuauflage aus "Recht auf vollem Arbeitsertrag" von 1906 und "Neue Lehre von Zins und Geld" von 1911.

Mit Blumenthals Buch "Die Befreiung von der Geld- und Zinswirtschaft" 1917 sollten sich Arbeiter aus ihrer proletarischen Tretmühle befreien und sich nicht für ein Linsengericht an Gewerkschaft und Staat verkaufen, statt in den Arbeits-, sollten sie in Geldstreik treten und den Kapitalismus in Arbeit und Kapital ersäufen.....


Weitere Informationen


Physiokratie

Georg Blumenthal
Physiokratischer Geldschein.
 
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 Börde-Journal 
 Sonntag, 5. September 2010