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Reit- & Fahrverein PDF Drucken E-Mail
Montag, 23. November 2009
Mit Pferd & Wagen
Herbstausritt durch Feld und Flur
Oschersleben.   Freunde und Mitglieder des Oscherslebener Reit- und Fahrvereins trafen sich kürzlich zum alljährlichen Herbstausritt auf dem Reiterhof Behrens.
Für alle Nicht-Reiter wurden dort die Kutschen angespannt.

Der Herbst, der sich anfänglich neblig zeigte, hatte bald ein Einsehen und würzte die Ausfahrt mit einem Schuss Sonne.
Quer durch Feld und Flur führte der Weg. Auf einem Bauernhof in Günthersdorf wurde schließlich Picknick gehalten.
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Auf der Günthersdorfer Chaussee......
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Weitere Fotos vom Herbstausritt sehen Sie in der  Bildergallerie 

Picknick.
 
Funkamateure PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 22. März 2009
Antwort: "...treiben auf einer Eisscholle!"
Funkamateure knüpfen Kontakte bis ans Ende der Welt
Oschersleben.   Die Welt ist zusammen gerückt, und das nicht erst, seit es das Internet gibt. Auch die Freunde des Amateurfunks betreiben eine weltweite Kommunikation. Je nach Frequenz- und Wellenbereichen ist es möglich, Kontakte mit Funkstationen bis zum Südpol aufzunehmen.
In Oschersleben gibt es seit 1955 eine Clubstation, Rufzeichen DK0ZG.

Das Börde-Journal besuchte die Funker Peter Hartling und Peter Tauts.
„Was mich am Funken reizt, ist u.a. das Beherrschen der Technik, das Basten und Friemeln an den Anlagen. Die Antennen werden in der Regel selbst gebaut, je nach dem, welche Funkarten man betreiben will. Auf jeden Fall ist man bestrebt, eine möglichst weit reichende Verbindung zu haben“, berichtet Peter Hartling.
Funkamateur Peter Hartling am Sprechfunkgerät.
Im Gegensatz zum CB-Funk, der nur ca. 80 Kanäle mit einer Leistung von maximal 4 W benutzen darf, ist der Amateurfunk als Experimentierfunkdienst zugelassen, d.h. ein Funkamateur darf nach Belieben innerhalb gesetzlicher Grenzen seine Sende- und Empfangsgeräte verändern (z.B. um die Sendeleistung zu erhöhen ). „Deshalb muss ein Funkamateur eine fachliche Prüfung ablegen, die ihn zur Teilnahme am weltweiten Amateurfunkdienst, Geräte zu bauen und Antennen zu errichten berechtigt.
Als Funker können wir unabhängig vom Stromnetz arbeiten. Eine Autobatterie mit 13, 8 Volt, mehr wird nicht benötigt. Aus diesem Grund fungieren die Amateurfunker als Notfunk in Havariefällen.“
In Deutschland gibt es ca. 80.000 lizensierte Funkamateure, die im Deutschen Amateur-Radio Club    ( DARC ) organisiert sind.

Funker erhalten Empfangs-Bestätigung ( QSL-Karten )aus aller Welt.
Morsen, der Klassiker der Nachrichtenübermittlung schlechthin, ist die Übermittlung von Texten mit Hilfe eines international gültigen Codes, der nur aus Punkt- und Strichfolgen besteht. Das Wort "Hallo" wird z.B. so gemorst: ".... .- .-.. .-.. ---"
Beim Sprechfunk, ebenfalls ein Klassiker, aber noch immer Standard, wird der gesprochene Text via Mikrofon über Funkwellen auf Lautsprecher übermittelt. Genau wie beim Morsen, in vielen unterschiedlichen Frequenzbereichen.
Paket Radio, das "Internet" der Funkamateure ist eine Betriebsart, die vor allem die Jugendlichen ansprechen sollte.
Mittels PC, speziellem Modem und Funkgerät kann man sich über eine in der Umgebung befindliche Datenfunkstation Informationen zu unzähligen Themen anschauen, Chatten und auch E-Mails verschicken, und das alles ohne teure Telefongebühren bezahlen zu müssen. Eine Verbindung zum "richtigen" Internet gibt es aber nicht.
 Jeder Funker verfügt über ein persönliches Rufzeichen, das ihn weltweit eindeutig identifiziert. „Entsprechend den Betriebsarten führen wir auch Wettkämpfe (Contests) durch.
So geht es zum Beispiel darum, innerhalb eines festgelegten Zeitraums mit möglichst vielen anderen Funkstationen Kontakt aufzunehmen. Dies wird in einem so genannten Log-Buch festgehalten. Jeder ist bestrebt, Verbindungen mit Funkern in seltenen Ländern, auf Inseln oder ähnlichem zu bekommen. Funkkontakte mit Australien, Neu-Guinea, China, Nordkorea oder dem Südpol sind schon Besonderheiten.
Eine meiner außergewöhnlichsten Verbindung war die mit einem Funker, der auf einer Eisscholle trieb und gerettet werden musste.“
Über diese zustande gekommene Verbindung schickt man sich per Post
eine Empfangs-Bestätigung ( QSL-Karten ) zu.
Auf denen werden Rufzeichen der Station, Rufzeichen der Gegenstation, Datum und Uhrzeit der Funkverbindung, Frequenz und Betriebsart, Bewertung des empfangenen Signals vermerkt. Hartling und Tautz nennen bereits eine beachtliche Anzahl solch bunter Karten ihr eigen.

„Unser Amateurfunk-Club steht für jeden offen, der Interesse an einer Mitarbeit hat. Wir treffen uns zwei mal im Monat, jeweils am 2. und am letzten Mittwoch um 19 Uhr im Clubraum am Segelflugplatz“, so Hartling.

Übrigens, wer Funkkontakt mit den beiden aufnehmen möchte, erreicht Peter Tautz unter der Kennung DJ5WG und Peter Hartling unter DG2PHE.
Einfacher geht es per Telefon unter der Rufnummer 03949 / 514 714 (Peter Hartling).
 
Agility-Sport PDF Drucken E-Mail
Montag, 1. September 2008
Hunde achten auf die Körpersprache
Weltmeister und Hundetrainer Thomas Behrendt beim Agility-Seminar: Ausbildung wird von Tieren als Spiel angesehen
Oschersleben.   Die Agility-Gruppe des Hundesportvereins Oschersleben hatte am Wochenende ein Seminar für Hund und Herrchen organisiert.
Worauf es beim Agility-Sport ankommt ist Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Beide, Hund und Hundeführer, sind dabei gleichermaßen gefragt und treten als ein Team auf. Absolviert werden muss ein Parcours mit verschiedenen Hindernissen, wie Wippe, Steg, A-Wand oder Slalomstrecke.
Voll in Action: Hund und Frauchen.
Das Seminar war im Internet angekündigt worden, worauf sich 16 Hundesportfreunde aus Sachsen-Anhalt angemeldet hatten. Aber auch Teilnehmer aus Leipzig, Hessen und sogar aus Stuttgart waren nach Oschersleben gekommen.
Dass einige diese weite Reise auf sich genommen hatten, hatte einen Grund: Thomas Behrendt, der das Seminar in Oschersleben durchführte.
Behrendt ist deutschlandweit als Hundetrainer bekannt und betreibt selbst drei Hundeschulen. Einer seiner größten Erfolge war der WM-Titel bei der Agility-Weltmeisterschaft 1999 in Dortmund. Seit 2003 betreut Thomas Behrendt die deutsche Nationalmannschaft als Mental- und Wettkampftrainer.
Er war auch einer der beiden Trainer, die die 12 Finalisten aus der TV-Show „Top Dog - Deutschland sucht den Superhund” betreuten.
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Zunächst weist Thomas Behrendt (r.) die Hundefürer ein, dann wird der Parcours abgelaufen.
„Der Oscherslebener Verein zeichnet sich durch seine sehr gute Arbeit mit den Tieren aus. Diese weiter zu fördern und den Hundehaltern neue Erkenntnisse im Umgang und bei der Führung der Tiere zu vermitteln, bin ich nach Oschersleben gekommen. Gleichzeitig möchte ich den Hundefreunden neue Anregungen für den Freizeit- und Wettkampfsport geben“, so Behrendt.

Wie der Trainer berichtete, seien viele Hunde geistig unterfordert und zeigten teilweise Unarten, wie das Anknabbern von Möbelstücken.
„Die Ausbildung, die ohne Druck ausgeführt wird, wird von den Tieren als Spiel und Spaß angesehen. Dadurch lernen sie, sich ihrem Herrchen unterzuordnen.“
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Die Bewegung an der richtigen Stelle setzen, um den Hund zu führen.
Vom Oscherslebener Hundesportverein nahmen Sigrid Eberhardt, Simone Morgenstern und Corina Wlach an dem zweitägigen Seminar teil.
„Der Hund achtet auf jede Bewegung, auf die Körpersprache seines Herrn und reagiert dem entsprechend darauf“, erklärte Sigrid Eberhardt. Es komme darauf an, die Bewegung an der richtigen Stelle zu setzen. „Dies muss vom Halter erlernt werden, damit Herrchen seinen Hund führen kann.“
Für beide, Mensch und Tier, steckt sehr viel Arbeit in der Ausbildung. Letztendlich ist es aber nicht nur Arbeitet, sonder auch viel Spaß für den Hund.

Alle Freunde des Agility-Sports sollten sich schon einmal den folgenden ´Termin vormerken: am Wochenende 16. / 17. Mai 2009 werden in Oschersleben die Landesmeisterschaften und gleichzeitig ein offenes Turnier ausgetragen.
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Trainer Thomas Behrendt beobachtet genau die Führung der Tiere.
 
Die Herren der Lüfte PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. Juli 2007
Flieger, grüß mir die Sonne
Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

Die Oschersleber Flieger kennen nicht bloß dieses Lied von Reinhardt Mey, sondern auch das prickelnde Gefühl, wenn sie in ihren Segelfliegern in den Lüften über der Stadt kreisen. Und da es einiges an Übung und Kenntnis bedarf, bis man selbst in einen dieser Vögel steigen darf, führt der Oschersleber Fliegerclub alljährlich ein Trainingslager durch.

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 Börde-Journal 
 Sonntag, 5. September 2010