Menu Content/Inhalt
Advertisement
Das Börde-Journal wird unterstützt durch
Home arrow Ausflugsziele & Tipps
Ausflugsziele & Tipps
Barocke Gärten PDF Drucken E-Mail
Freitag, 14. Mai 2010

Einladung zum Spaziergang

Blankenburger Schlossgärten mit besonderem Reiz

Öffnungszeiten
Schlosspark und Tiergarten:
ganzjährig frei zugänglich

Terrassen-, Berg- und Fasanengarten:
bis März 10 - 17 Uhr;
April bis September 9 - 21 Uhr

Museum im Kleinen Schloss:
April bis Oktober Di - Sa 10 - 17 Uhr,
November bis März Di - Sa 11 - 17 Uhr,
Sonntag/ feiertags 14 - 17 Uhr,
mit Eintritt, Montag geschlossen

Großes Schloss: Samstags 14 - 16 Uhr

Serviceinfos zum Schloss und den Schlossgärten Blankenburg

Informationen:
Tourist- und Kurinformation Blankenburg
Markt 3, 38889 Blankenburg
Tel. +49 (0)3944/ 28 98
touristinfo@ blankenburg.de

Fotos Schlossgärten Blankenburg
Wer nach Blankenburg in den Harz kommt, dem sei unbedingt ein Besuch des Barockgartens, unterhalb des Großen Schlosses gelegen, anempfohlen.
Das Ensemble aus Brunnen, Wasserspielen, Sandsteinfiguren, Vasen und sorgsam geschnittenen Hecken, das den besonderen Reiz der Gärten ausmacht, lädt (fast) zu jeder Jahreszeit zu einem Spaziergang ein. Gleichsam lässt es sich auf einer der zahlreichen Bänke verweilen und inne halten.

Blick auf das Kleine Schloss.
Das 107 Hektar umfassende Areal der Blankenburger Schlossgärten mit Großem und Kleinem Schloss gehört zu den größten und ältesten seiner Art in Sachsen-Anhalt.

Blankenburg, das seit dem 17. Jahrhundert - mit einigen Unterbrechungen – eine Nebenresidenz der Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg war, wurde 1707 in den Stand eines Reichsfürstentums erhoben und zu einer kleinen selbständigen Residenz ausgebaut.

Sample Image Sample Image
Brunnen / Berggarten
Die erstmals 1123 urkundlich erwähnte Burg Blankenburg wurde mehrfach umgebaut und Anfang des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Hermann Korb erweitert.
Ab 1718 wurde der Terrassengarten mit einem fürstlichen Gartenhaus, dem heutigen Kleinen Schloss, angelegt. Der vom Terrassengarten nur durch die Stadtmauer getrennte Berggarten wurde zu Beginn des 18.Jahrhunderts mit einer Freitreppe , zwei Brunnen und einem Aussichtsplatz gestaltet.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Garten um den „Rosenwinkel“ und Bereiche an der Stadtmauer erweitert. Der Berggarten mit dem Teehaus und die Stadtmauer mit dem Prinzessinnenturm sind seit 2001 in saniertem Zustand erlebbar.

Barockgarten Blankenburg - Terrassengarten
Terrassengarten mit Wasserspielen

Der bereits um 1700 existierende Fasanengarten wurde ab Mitte des 19. Jahrhunderts mehrfach umgestaltet.
In den Jahren 2002 / 03 wurde die historischen Strukturen durch das Projekt „Fasanengarten Blankenburg – Neugestaltung auf historischem Grund“ wieder sichtbar gemacht. Die sich um die Fasane rankende Sage wurde durch die ODIOUS künstlerisch dargestellt.
 
Kloster Drübeck PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 18. April 2010

Geistliche Architektur & Gartenkunst

Ein Besuch im Kloster Drübeck.

Ausstellungen und Sommerkonzerte     (Termine)   gehören zu den jährlichen Veranstaltungen verschiedener Art, die im Kloster Drübeck stattfinden.

Die   Höhepunkte zum Jubiläum 1050 Jahre Kloster und Gemeinde Drübeck finden Sie hier.

Kontakt: 03 94 52 / 9 43 30
www.kloster-druebeck.de
reservierung@ kloster-druebeck.de

Während die Natur hier und da farbige Tupfer in die Landschaft zaubert, das Grün allen Orts aus Bäumen und Sträuchern hervor bricht, streichelt die Sonne warm und wohlig die Spaziergänger.
Und so lockt es uns hinaus, zu schauen und zu fühlen: den Frühling!

Ein lohnendes Ausflugsziel in diesen Tagen: Drübeck am nördlichen Harzrand in Sachsen-Anhalt.

Die Türme des Klosters sind weit hin sichtbar.
Das ehemalige Benediktinerinnenkloster in Drübeck ist ein Ort, an dem geistliche Architektur und Gartenkunst zu einem Stelldichein aufeinander treffen.
Ein Ort, an den die Besucher auf vielfältige Weise einkehren können: zum Besuch auf der Straße der Romanik, zum Spazieren in den Klostergärten, zur Einkehr ins Klostercafé, oder zu einem sommerlichen Konzert in der Klosterkirche.

Tagsüber lädt die Klosterglocke Benedicta aus dem 15. Jh. zu Gebetsminuten und zum täglichen Abendgebet (außer So.) um 18.00 Uhr in die Kirche ein.

Sample Image Sample Image
Kloster Drübeck.
Kloster Drübeck ist heute eine Tagungsstätte der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen mit einem Pädagogisch-Theologischen Institut und einem Pastoralkolleg.

Übrigens:
Haupt- und Namenspatron des Klosters war der Heilige Vitus (Veit). Im 10. Jahrhundert wurde die Klosterkirche erbaut, die heute als bekanntes Denkmal romanischer Architektur gilt und in die „Straße der Romanik“ eingebettet ist.
Die kleine Siedlung mit dem Namen „Dri Beke“ - was so viel wie „Drei Bäche“ bedeutet – bildete über viele Jahrhunderte eine Einheit mit dem Kloster.

Sample Image Sample Image
Klostercafé (l.) und Klostergärten laden zum Verweilen ein.

Sample Image Sample Image Sample Image
Blick in die Klostergärten.
 
Vom Eise befreit PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 18. März 2010
Vom Eise befreit...........
Die Sonne lädt zu Spaziergängen ein
Landkreis.   Ein (ungewohnt) langer Winter geht seinem Ende entgegen. Der letzte Schnee ist weggetaut.
Auf den Feldern zeigt sich erstes Grün. Die wärmende Sonne lädt zu Spaziergängen in die Natur ein. ....so schrieb nicht nur Johann Wolfgang von Goethe im     "Osterspaziergang"

  
Sample Image Sample Image Sample Image
Auf Wiesen und in Gräben sammelt sich das Wasser.
Verlassen wir doch einmal den gemütlichen Sessel daheim, vor dem Puschel-Kino.
Lange genug haben wir dort gehockt und darauf gewartet......

Egal, wohin der Weg führt: um von den „Sieben Bergen“ über die Stadt zu sehen, entlang den Ufern der Bode zu gehen oder im Bruche, wo dem Wanderer Winde um die Nase wehen.

Einige Eindrücke gesammelt und im Bilde festgehalten sind auf den folgenden Bildern zu sehen.

  
Langsam tauen Eis & Schnee im "Großen Bruch" ...
Sample Image Sample Image
... das Wasser sammelt sich großflächig auf den Wiesen.
Sample Image Sample Image
Der Wind bläst die Wolken über das "Große Bruch" bei Hornhausen.
Knorrige Bäume mit langen Schatten, Schilf, das sich silbern in der Abendsonne wiegt, Wolken, die sich auf großen Wasserflächen spiegeln. Wer mit offenen Augen geht, mag so manches Besondere erspähen.

Es gibt viel zu entdecken:
auf den Wiesen im Bruch sammelt sich das Wasser, bevor es über viele kleine und große Gräben dem Flusse zugeleitet wird. Im Gebirge taut es ebenfalls. Der Wasserstand der Bode, die aus vielen kleinen Bächen und Quellen gespeist wird, fließt wie ehedem träge dahin.
Doch, so scheint es, ist ihr das angestammte Bett bald nicht mehr genug.

Es kommen Erinnerungen an das Hochwasser im Frühjahr 1994.

  
Graben mit Wehranlage.
Sample Image Sample Image
Über Stichgräben wird der Wasserzufluß reguliert.
Feldweg mit Brücke durch das Bruch von Hornhausen nach Wulferstedt
Sample Image Sample Image
Knorrige Bäume am Bodelauf nach Hordorf.
Bodewehr in Oschersleben.
Sample Image Sample Image
Bode steht bis zum Rand in ihrem Bett / Die Bodebrücke in Oschersleben.
 
Großes Bruch PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 3. März 2010
Ein Stück Urnatur
Das Große Bruch - Lebensraum für eine reichhaltige Tier- & Pflanzenwelt
Landkreis Börde.   Gleichsam vor den Toren der Stadt Oschersleben liegt das „Großes Bruch“. Ein lohnendes und interessantes Ziel, dass sich am besten mit dem Fahrrad oder per pedes erkunden lässt.

Das satte Grün der Wiesen im Frühjahr
Das Naturschutzgebiet „Großes Bruch“ mit seinen Wegen, den schilf- und weidengesäumten Gräben, erstreckte sich auf einer Breite von ein bis vier Kilometer zwischen Oschersleben im Osten und Hornburg im Westen.

Bis zur beginnenden Entwässerung im Mittelalter galt das aus einem Urstromtal entstandenen Gebiet als undurchdringlich.
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde das Gebiet durch umfangreiche Meliorationsmaßnahmen, durch Bau von Drainagen und Gräben vollständig trockengelegt und zu Ackerland umgebrochen. Seine ursprüngliche Natur wurde dabei fast völlig zerstört.


Weitere Informationen    über das "Große Bruch"

Sample Image Sample Image
Winterimpression im Bruch, Nähe Neudamm.
Aufsteigende Nebelschwaden.
Sample Image Sample Image Sample Image
Nach der Schneeschmelze im Frühjahr steht das Wasser auf den Wiesen.
Ein Spaziergang lohnt sich zu jeder Jahreszeit.
Mit ihren zahlreichen Gräben bietet die Niederungs- und Wiesenlandschaft „Großes Bruch“ einen idealen Lebensraum für eine reichhaltige Tier und Pflanzenwelt.
Für den aufmerksamen Beobachter gibt es also viel zu entdecken:
 Vor allem für die Vogelwelt hat das Gebiet als Brut-, Nahrungs-, Durchzugs-, Rast- und Überwinterungsgebiet eine große Bedeutung. Es ist Wohn- und Brutgebiet des Großen Brachvogels, einer seltenen und bestandsbedrohten Art.
Im Winter findet sich gelegentlich der Eisvogel ein. In den Kopfweidenbeständen brütet zum Beispiel der seltene Steinkauz.

Zigtausende nordische Gänse nutzen das Große Bruch als Rastplatz. Im Großen Bruch fühlen sich Störche, Schwäne, Stockenten und Wasserhühner heimisch.

Selten gewordene Sumpf- und Wasserpflanzen gedeihen in diesem Feuchtgebiet. Neben den gelben Wasserschwertlilien finden sich ebenso der rosafarbene Baldrian, die Wasserminze und die Schwanenblume.

Ein Spaziergang durch das „Große Bruch“ lohnt sich alle mal, zu jeder Jahreszeit.
Günstige Ausgangspunkte für eine Erkundung bieten die Ortschaften Hornhausen, Neudamm, Wulferstedt und Oschersleben an.


Vorschlag für eine Radtour

Blick über das Bruch Richtung Wulferstedt.
Der Grabenschieben reguliert (normalerweise) den Wasserfluss.


Sample Image Sample Image
Weiden spiegeln sich im Wasser  /   Frühlingssturm und Haufenwolken.
Blick auf die Windräder bei Wulferstedt.
 
Wiesenpark PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 26. April 2009
Immer einen Spaziergang wert
Tiergehe, Seerosenteich & Waldschänke im Wiesenpark
Oschersleben.   Der Wiesenpark - eine weitläufige Parkanlage am Rande der Bodestadt. Gerade jetzt im Frühling ist er wieder das Ziel vieler Oscherslebener und ihrer Gäste.
Ob beim Spaziergang die Tiere beobachten, oder auf einer der Bänke am Seerosenteich relaxen, ob mit oder ohne Kinderwagen - Familien, Senioren und vor allem Naturfreunde finden hier vielfälltige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.
Wildschweinfamilie beim "Sonntagsspaziergang".
Etwa 300 Wild- und Haustiere sind in den Gehegen zu Hause. Und was es im Wiesenpark alles zu beobachten gibt:
das sind Ziegen, Pferde oder Wildschweine – die sich kürzlich über Nachwuchs freuen konnten - sowie Hängebauch- und Stachelschweine.
Aber auch Strauß, Pfau, Lama und Esel gehören dazu. Da ist so manch kleines Zicklein, das frech durch die Gitterstäbe der Umzäunung klettert und sich gern von den Besuchern streicheln lässt.

Sample Image Sample Image
Große und kleine Leute erfreuen sich an den Tieren.
Die „Waldschänke“ bietet den Gästen gastronomische Versorgung. Bei Kaffe und Kuchen, Eis oder einem kühlen Getränk haben Eltern ihre Kinder, die auf dem angrenzenden Spielplatz nach Herzenslust herum toben können, jederzeit im Blickfeld.


Sample Image Sample Image
Diese Zicklein lassen sich streicheln / Waldschänke lädt zum Verweilen ein.
Der Mann im Hintergrund, der für die Gehege verantwortlich zeichnet, ist Björn Löffler.
Gemeinsam mit zwei Teilzeitkräften kümmert er sich um die Tiere. Unterstützung bekommt der Forstwirt von Schülern und Ein-Euro-Jobbern.

Aber auch eine Vielzahl von Firmen und Privatpersonen, die Tierpatenschaften übernommen haben, tragen zum Erhalt des Wiesenparks bei.


Weitere    Eindrücke aus dem Wiesenpark    finden Sie unter "Bilder des Monats"!
Der Seerosenteich im Wiesenpark.
Sample Image Sample Image
Es gibt Futter   /   Was guckst du so ??
 
 Börde-Journal 
 Sonntag, 5. September 2010