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Mittwoch, 2. September 2009 |
Literarisch-musikalischer Ohrenschmaus Emmeringer Kirche wird für zwei Abende zur Kleinkunstbühne Emmeringen. Es müssen nicht immer eine große Bühne und Massen an Zuschauern sein. Manchmal ist es der kleine, fast familiäre Rahmen eines kleinen Podiums, wie der der Emmeringer Kirche und die daraus resultierende Nähe zum Publikum, die den Literarischer Ohrenschmaus in der Emmeringer DorfkircheAn zwei Abenden präsentierte der Emmeringer Verein „Kunst & Kirche“ Künstler der Region, die mit Literatur und Musik für kurzweilige Unterhaltung sorgten.
Robert Hoffmann, Marcus Richter und Hendrik Milbradt lasen am Freitag Texte aus veröffentlichten und unveröffentlichten Werken. Über Alltägliches, die Liebe und das Leben. Geschichten mit überraschenden Wendungen, teilweise bewegend, lustig oder gar gruselig. Mit ihrer unterschiedlichen Art zu schreiben und des Vortragens sorgten drei Autoren bei den Zuhörern für Aufmerksamkeit und unterhaltsame Kurzweil. Die Oscherslebener Autoren Hendrik Milbradt und Robert Hoffmann sowie der Magdeurger Schriftsteller Marcus Richter (v.l.) lesen aus ihren aktuellen Werken. Den musikalischen Gegenpart bildete das Duo Agnes Bryja & Hagen Muster mit einfühlsamen Liedern und Chansons. Von Hagen Muster auf der Gitarre begleitet, besang Agnes Bryja in bildreichen Texten intime Momentaufnahmen. Bilder, die von zerbrechlich bis erschütternd reichten und der Fantasie ihrer Zuhörern freien Lauf ließen. Natürlich nur für Erwachsene geeignet! Leute, ihr habt' was verpasst..... Für alle die, die den Samstagabend nicht in ihrem Terminplan hatten: Leute, ihr habt' was verpasst, das Gastspiel von André Herzberg! Der Pankow-Sänger stellte nicht nur seine Talente als Gitarrist und Liedtexter, sondern auch als Autor unter Beweis. Die Passage aus seinem autobiografischen Manuskript, mit persönlichen und ungeschönten Erlebnissen, hinterließ vor allem Nachdenklichkeit beim Publikum. Doch im Vordergrund seines Auftritts standen alte sowie neue Songs. Lieder, die eine Mischung aus Ironie, Melancholie, Derbheit und intellektuellem Charme darstellten. Dazu benutzt er Gitarre, Mundharmonika. Im Anschluss an das Konzert hatte der Emmeringer Verein „Kunst & Kirche“ zu einer After-Schow-Party in den Schlosskeller geladen. Neben dem einen oder anderen Cocktail gab es Gelegenheit, mit dem Berliner Künstler ins Gespräch zu kommen. |
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Donnerstag, 20. August 2009 |
Musik von der Grünen Insel Folk Open Air im Peseckendorfer Schlosspark Peseckendorf. Bereits zum zehnten Mal war die kleine Gemeinde im Landkreis Börde Gastgeber für Freunde irischer und schottischer Folkmusik. Hunderte von Open Air-Fans zog es am vergangenen Samstag wieder in den Peseckendorfer Schlosspark, der ideale Ort für derartige Veranstaltungen.
Den Reigen eröffnete Ronan Dury, ein irischer Berufsmusiker, der bereits seit vielen Jahren singt und Gitarre spielt. Zu Dury's Repertoire zählen neben Folk, Country- und Popmusik vor allem Balladen - wunderschöne Melodien, in aussagekräftige Texte verpackt – die seine Vorliebe sind.
In den Pausen unterhielten die „Celight Dancers“ mit traditionellen schottischen Tänzen. Der irische Musiker Ronan Dury (l.) und die „Celight Dancers“ aus Oschersleben. Etwas temperamentvoller gingen es dann "Dizzy Spell" aus Leipzig an. Die Irish Folk Gruppe, deren Name so viel wie "Schwindelanfall" bedeutet, blickt auf rund 250 Auftritte in ganz Deutschland zurück. Ihre musikalischen Erfahrungen, die den Sound der Band so abwechslungsreich machen, sammelten die Bandmitglieder auf ausgedehnten Reisen rund um den Globus. So waren neben dem klassischen Irish Folk verschiedene Stücke aus anderen musikalischen Ecken der Welt zu hören. Eine kleine Anleihe beim amerikanischen Bluegrass hier, ein bretonisches Balfolkstück dort, dazwischen ein spanisches A-Capella Stück aus der La Mancha oder ein Seemannslied aus Nova Scotia. Dizzy Spell nahm die Zuhörer mit, auf eine keltisch inspirierte Weltreise. Dizzy Spell sind: Juliane Weinelt (Gesang, Querflöte, Whistles) Kerstin Braun (Djembe, Cajon, Bodhran, Gesang) Oliver Soos (Fiddle, Akustikgitarre, Gesang) Jan Oelmann (Gesang, Akustikgitarre, Fiddle) und Matthias Landgraf (Bass, Gesang). Kerstin Braun (v.l.), Juliane Weinelt, Jan Oelmann und Matthias Landgraf Als dann gegen 23 Uhr die Berliner Folkband „Clover“ die Bühne betrat, waren die Gäste bester Stimmung – was wohl nicht zuletzt an dem guten irischen Bier und anderen, höherprozentigen Getränken lag, die passenderweise zum Konzert ausgeschenkt wurden.
Clover, die als Irish Folk Party durch Pubs, Clubs und auf Folksfesten und Festivals tourt, versprühte die sprichwörtliche irische Lebensfreude. Vielen, denen es bereits in Beinen und Armen zuckte, ward nun die Gelegenheit gegeben, auf dem Rasen vor der Bühne dem Rhythmus der Band zu folgen. Evelyn Roy / Ralph Kahlenberg / Ronald Gottschling. Falk Nisius / Ralph Kahlenberg und Evelyn Roy. Clover das sind: Frontmann Ralph Kahlenberg an Gitarre, Mandoline, Banjo – der Clover zugleich seine Stimme verleiht, die kleine Geigerin Evelyn Roy, Falk Nisius am Akkordeon sowie Ronald Gottschling (bass) und Stephan Zühlcke (dr) http://www.clover-rockband.de/ Besucher erlebten ein Livemusikspektakel internationaler Folkmusik. |
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Donnerstag, 12. März 2009 |
Liebe, Wollust, Spielmannslieder Kay Elzner mit neuem Werk auf der Leipziger Buchmesse vertreten Oschersleben. Wenn am Donnerstag die Leipziger Buchmesse ihre Pforten öffnet, wird auch der Oscherslebener Kay Elzner anwesend sein. Der Illustrator, der sich mit Pinsel, Stift, Feder und Farben bereits weit über die Börde und Deutschland hinaus einen Namen gemacht hat, präsentiert seine neuesten Arbeiten. Diesmal handelt es sich um „Liebe, Wollust, Spielmannslieder“, so der Titel einer Sammlung mittelalterlichen Liedgutes von Marcus van Langen. Van Langen, von Beruf selbst Spielmann und Minnesänger, der auf vielen Mittelaltermärkten und -veranstaltungen unterwegs ist, wurde immer wieder von Leuten angesprochen, die sich für die zur Melodien passenden Gitarrenakkorde interessierten, um diese auf herkömmlichen Gitarren spielen zu können. Das gab den Anstoß zu diesem bunten Liederbuch, zu dem Kay Elzner die Illustrationen lieferte. Für die zeitgenössischen und historischen Darstellungen aus dem 10. bis 13. Jahrhundert, dem Höhepunkt des deutschen Minnesangs, recherchierte und informierte sich Kay Elzner in Archiven und Universitätsbibliotheken. Er führte viele Gespräche mit Fachleuten. Daraus entstanden letztendlich die Entwürfe, die der Künstler mit dem Autor abstimmte. Besucher der Leipziger Buchmesse können Kai Elzner vom 12. bis 15. März in Halle 2, Stand L 403 antreffen. |
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Dienstag, 3. Februar 2009 |
Alles ist dem Wasser entsprungen.... Kay Elzner verzaubert Goethe-Grundschule in eine Unterwasserwelt Oschersleben. Wenn die Schüler der Oscherslebener Goethe-Grundschule nach den Ferien wieder zum Unterricht kommen, werden sie den Eingangsbereich wohl nicht mehr wieder erkennen. Dann wird sich der neue Trinkbrunnen im Flur des Schulgebäudes in Mitten einer farbenfrohen Unterwasserlandschaft befinden. Sägefische, Delfine, Barsche und Seepferdchen schwimmen bereits munter zwischen Wasserpflanzen, Muscheln und Seesternen umher. Unter der kreativen Hand Kai Elzners ensteht eine Unterwasserlandschaft.Den Pinsel fleißig schwingend, zaubert dort der Maler und Illustrator Kay Elzner ein eigens von ihm entworfenes Hintergrundbild auf die vormals eintönige Wand. Dabei steht er unter ständiger Beobachtung vieler neugieriger Kinderaugen, die das Werden und Wachsen des kleinen Kunstwerkes aufmerksam verfolgen. Von ihnen gibt es dann auch schon mal den einen oder anderen Tipp, was denn noch so alles auf dem Wandbild eingearbeitet werden soll. Tipps, die Kay Elzner gern aufgreift. So wie jenen von Antonia, die bemerkte, dass ein Oktopus in der Unterwasserwelt noch fehle. Die Zweitklässlerin hielt das Werk des Emmeringer Künstlers mit einer Digitalkamera fest. (siehe unten)
Wie von Kay Elzner zu erfahren war, ist im Rahmen mehrerer Schulprojekte geplant, die übrigen Flurwände mit ähnlichen Motiven zu gestalten. Dann jedoch wird Elzner zusammen mit den Schulkindern „arbeiten“, die ihre Kreativität und Phantasie entfalten können. Das Kunstwerk im Schulflur nimmt langsam Gestalt an. Foto: Antonia Pavel |
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